Mittwoch, 15. September 2010
missionary um 00:00 Uhr
Hin und wieder ist der Slang bei Spiegel reichlich sarkastisch:
[...]Was das Geld betrifft, ist die Argumentation schlecht[...]: "Es stimmt", erfährt der Bürger von den Plakatwänden, "dass 'Stuttgart 21' eine teure Angelegenheit wird." Doch dafür gebe es "Milliarden von Bahn, Bund, Land und EU".
Welch ein Trost.
Die Adressaten dürften schlau genug sein, um zu wissen, dass sie nicht nur Stuttgarter sind, sondern auch Deutsche und Europäer[...].
Was aber hat die Bahn [...] von der Neubaustrecke nach Ulm? Die Antwort liefert Bahnchef Grube. Das Bauprojekt "beseitigt den größten Engpass auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris nach Bratislava".
Grube ist seit einem Jahr für die Bahn tätig und hat sich offensichtlich noch nicht ausreichend eingearbeitet. Hilfreich für ihn wäre eine Bahnfahrt von Paris nach Bratislava. Gut 13 Stunden Reisezeit würden wohl genügen, um zu erkennen, dass es diesen Expresskorridor gar nicht gibt.
Oder:
Bahnmanager Eberhard Happe: "Eine Bahnsteiggleisneigung in einem Großstadtbahnhof von mehr als 16 Promille -die nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung nicht zulässig ist- muss als kriminell angesehen werden.
[...]Was das Geld betrifft, ist die Argumentation schlecht[...]: "Es stimmt", erfährt der Bürger von den Plakatwänden, "dass 'Stuttgart 21' eine teure Angelegenheit wird." Doch dafür gebe es "Milliarden von Bahn, Bund, Land und EU".
Welch ein Trost.
Die Adressaten dürften schlau genug sein, um zu wissen, dass sie nicht nur Stuttgarter sind, sondern auch Deutsche und Europäer[...].
Was aber hat die Bahn [...] von der Neubaustrecke nach Ulm? Die Antwort liefert Bahnchef Grube. Das Bauprojekt "beseitigt den größten Engpass auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris nach Bratislava".
Grube ist seit einem Jahr für die Bahn tätig und hat sich offensichtlich noch nicht ausreichend eingearbeitet. Hilfreich für ihn wäre eine Bahnfahrt von Paris nach Bratislava. Gut 13 Stunden Reisezeit würden wohl genügen, um zu erkennen, dass es diesen Expresskorridor gar nicht gibt.
Oder:
Bahnmanager Eberhard Happe: "Eine Bahnsteiggleisneigung in einem Großstadtbahnhof von mehr als 16 Promille -die nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung nicht zulässig ist- muss als kriminell angesehen werden.
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nun
Mittwoch, 00:25 Uhr
Hilfreich für ihn wäre eine Bahnfahrt von Paris nach Bratislava. Gut 13 Stunden Reisezeit würden wohl genügen, um zu erkennen, dass es diesen Expresskorridor gar nicht gibt.haha! der abschnitt hätte glatt von dir kommen können.
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missionary
Mittwoch, 01:02 Uhr
Vielleicht fand ich das deshalb so toll :-)
Die allerletzte Aussage übrigens führte zu einem Diszplinarverfahren....
Die allerletzte Aussage übrigens führte zu einem Diszplinarverfahren....
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